Abenteuer Baustelle: Kindertagesstätte bei Reuscher Tiefbau in Linden Leihgestern

Am Freitag, den 12.05.2017 war es für 20 Vorschulkinder aus der Kindertagesstätte „Regenbogenland“ endlich soweit. Sie durften zusammen mit drei Erzieher/innen die Baustelle „Nördlich Breiter Weg“ im Stadtteil Leihgestern der Stadt Linden besuchen. Hier hat die Fa. Reuscher Tiefbau GmbH in den letzten Monaten die Erschließungsarbeiten für 70 Bauplätze fast fertiggestellt.

Nach einer kurzen Sicherheitsunterweisung durch den Polier der Baustelle Herrn Bartsch wurden die Schulanwärter mit den Klein- und Großgeräten der Baustelle bekannt gemacht. 

Sicherlich am eindrucksvollsten für die Kinder war, dass jedes einmal mit unserem Baggerfahrer Willi in einem 25 to-Bagger „probebaggern“ durfte.

Erste Liebherr Planierraupe der neuen Generation 6 im Einsatz

Das Unternehmen Reuscher Tiefbau GmbH wurde 1963 von Bernhard und Anna Reuscher gegründet und 1980 an ihre Söhne Edgar und Hans-Joachim übergeben. Angefangen mit einfachen Erdarbeiten konnte sich das Unternehmen in den 80er Jahren im Kanalbau spezialisieren und sich mit moderatem, aber stetigem Wachstum in der Region Westerwald etablieren. Heute stellt sich das Unternehmen als mittelständischer, regional verwurzelter Baubetrieb mit ca. 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dar. Die Basis der Unternehmensphilosophie ist das Selbstverständnis, dass Wirtschaftlichkeit in der Betriebsführung letztlich nur über Kundenzufriedenheit erreicht werden kann.

 
 PR 736 Litronic Firma Reuscher

PR 736 Litronic Firma Reuscher

 

Aufgabenstellung
Im Zuge der Erschließungsmaßnahme “Rübgarten II” in der Gemarkung Burbach (Siegerland) mussten ca. 20.000 m² Oberboden abgeschoben werden. Im Anschluss wurden Bodenmassen auf dieser Fläche eingebaut und verdichtet. In den ehemaligen Waldflächen wurden sehr hohe Anforderungen an die Maschinentechnik gestellt. Auch die teilweise schwierigen Witterungsverhältnisse stellten auf der Fläche eine große Herausforderung dar.

Aufgabenlösung
Für die Bauausführung kam die neueste Investition des hervorragend ausgestatteten Liebherr Maschinenparks (insgesamt 14 Geräte) der Firma Reuscher zum Einsatz: Eine Planierraupe PR 736 Litronic der neuen Generation 6.
Um optimale Schubleistung auch auf weniger tragfähigen Böden sicherzustellen, ist die PR 736 mit einem breiten Moorlaufwerk ausgerüstet.

Ein Höchstmaß an Effizienz
Um die PR 736 Litronic flexibel einsetzen zu können kommt ein neu entwickelter 6-Wegeschild mit Klappecken zum Einsatz. Dieser erhöht die Einsatzmöglichkeiten der Maschine und erlaubt einen einfachen Transport ohne Schildabbau. Alle Raupen der neuen Generation 6 verfügen über eine elektronisch geregelte Fahrsteuerung mit integrierter Eco- Funktion. Diese ermöglicht dem Fahrer zwischen hohem Leistungsvermögen und maximaler Wirtschaftlichkeit zu wählen, wobei die ECO-Steuerung in leichten bis mittelschweren Einsätzen für einen noch effizienteren Betrieb des Fahrantriebes sorgt.

Leistungsfähig und zuverlässig
Eine weitere Neuerung ist die proaktive Leistungsanpassung. Dabei werden sowohl innermotorische als auch externe Maschinenparameter, wie zum Beispiel die momentane Auslenkung des Fahrjoysticks erfasst und die Motorleistung automatisch entsprechend dem aktuellen Bedarf kurzzeitig erhöht. Daraus resultiert für die Maschinen neben schnelleren Reaktionszeiten auch eine spürbare Steigerung des Leistungs- und Durchzugsvermögens.

Ein komfortabler und sicherer Arbeitsplatz
Die Kabine wurde von Grund auf neu entwickelt: Die neuen Fahrgeber lassen sich in Längsrichtung an die für den Fahrer ergonomisch günstigste Position verschieben und erlauben durch die neue T-Form ein noch bequemeres Arbeiten. Die eingängige und logische Bedienung ermöglicht auch weniger geübten Fahrern die sichere und effiziente Steuerung. So können auch die LKW-Fahrer vor Ort für die Bedienung der Raupe herangezogen werden. Bei allen Raupen der neuen Generation 6 kommt das berührungsgesteuerte Systemdisplay für Liebherr-Erdbewegungsmaschinen zum Einsatz. Damit lassen sich wichtige Betriebsparameter wie die ECO-Funktion oder das Ansprechverhalten von Lenkung und Fahrantrieb, sowie Komfortfunktionen wie die Klimaanlage besonders übersichtlich und intuitiv bedienen.

Einfache Wartung und niedrige Betriebskosten
Zentralisierte Wartungspunkte, weit öffnende Zugangsklappen und Motorraumtüren, eine serienmäßig kippbare Fahrerkabine und ein optional zur Reinigung herausschwenkbarer Kühler ermöglichen einen schnellen Wartungszugang und einfachen Service der neuen PR 736.
Herr Reuscher hob im direkten Gespräch besonders die einfache Bedienung, die Vorteile eines schnellen Transports zur nächsten Baustelle und das hohe Leistungsvermögen der neuen PR 736 Litronic hervor.

Quelle: Pressemitteilung der Firma Liebherr

Erneuerung Kanalisation in Wirges

 

Bei der Verlegung der Fabekun-Kanalrohre und -Schächte in der nur 7 m breiten Walter-Liebig-Straße ist Maßarbeit gefragt.

Ruhe für die nächsten 100 Jahre

Fabekun-Doppelrohrsystem bei Kanalerneuerung in Wirges eingesetzt

Als zwischen 1896 und 1900 die Wohnhäuser für die Arbeiter der kurz zuvor gegründeten Glashütte in Wirges (Rheinland-Pfalz) gebaut wurden, dachte wohl noch niemand daran, dass über 100 Jahre später die engen Straßenverhältnisse den Verantwortlichen des Bauunternehmens Reuscher Tiefbau GmbH erhebliches Kopfzerbrechen bereiten würden.

 Dank der kompletten Vorfertigung der Schachtunterteile sind diese auf der Baustelle sofort einsetzbar.

Dank der kompletten Vorfertigung der Schachtunterteile sind diese auf der Baustelle sofort einsetzbar.

Das Unternehmen aus Rennerod erneuert seit Mai 2017 in der Hans-Böckler-Straße und der parallel verlaufenden Walter-Liebig-Straße die Kanalisation einschließlich der Hausanschlussleitungen sowie die Wasserversorgung im Auftrag der Verbandsgemeindewerke Wirges. Mit der Planung war die Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner betraut. Der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstandene Mischwasserkanal in der 5.500 Einwohner zählenden Stadt im Westerwaldkreis war in Teilen stark einsturzgefährdet, in anderen Teilen konnte er erst gar nicht mit der Kamera befahren werden, was nach Aussage von Ulli Flick, Bauleiter bei der Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner, nicht minder beunruhigend gewesen sei. So habe an einer Erneuerung in Form eines Trennsystems kein Weg vorbei geführt. Dabei setzt der Bauherr bei der Schmutzwasserleitung Fabekun-Kanalrohre DN 300 auf einer Länge von insgesamt 390 m sowie Fabekun-Schächte DN 1200 mit PU-Auskleidung ein. Mit Blick auf die extreme Dichtigkeit, hohe Widerstandfestigkeit und Langlebigkeit der mit Beton ummantelten Kunststoffrohre habe man sich laut Flick für das System entschieden.

Maßarbeit gefragt

 Ein Blick in die Hans-Böckler-Straße offenbart auch hier die äußerst engen Platzverhältnisse unter denen die Baumaßnahme stattfinden muss.

Ein Blick in die Hans-Böckler-Straße offenbart auch hier die äußerst engen Platzverhältnisse unter denen die Baumaßnahme stattfinden muss.

Gerade einmal knapp 5 m misst der Abstand zwischen den Häuserzeilen links und rechts der Hans-Böckler-Straße, knapp 7 m sind es in der Walter-Liebig-Straße. Die Enge der Straßen hatte den Bauherrn veranlasst, in der Baubeschreibung ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass die Arbeiten „nur mit entsprechenden, den örtlichen Gegebenheiten angepassten Maschinen und Geräten auszuführen sind“. Fingerspitzengefühl und Maßarbeit waren dann auch beim Einbau der tonnenschweren, für den Einsatz in der Doppelstraße sonderangefertigten Schächte gefragt. Das Beton-Schachtunterteil ist komplett mit PU ausgekleidet und fugenlos gefertigt. „Das Eindringen von Grundwasser, gerade auch im Bereich
Fugen und Muffen ist nicht mehr möglich“, erklärt Stefan Fasel, Geschäftsführer der Gebr. Fasel Betonwerk GmbH, Hersteller
des Fabekun-Kanalrohrsystems. Dafür sorge das Dichtungssystem am Schachtkörper und das doppelte Dichtungssystem im Muffenbereich der Fabekun-Rohre, das aus zwei unabhängig voneinander funktionierenden Dichtungen besteht: einer innen gekammerten Dichtung im Kunststoffrohr und einer äußeren Dichtung im Betonrohr.

Beton + Kunststoff = doppelte Qualität

Aufgrund der Korrosionsbeständigkeit des Kunststoffes kann das Fabekun-System bei Abwässern im pH-Bereich von pH 2 (sauer) bis pH 12 (basisch) verwendet werden. Dabei schützen sich die beiden Rohre des Systems gegenseitig: Das Kunststoffrohr den Beton vor Korrosion und das Betonrohr den Kunststoff gegen Verformung durch statische Belastung. „Außerdem verfügen die Kunststoffrohre über ausgezeichnete hydraulische Eigenschaften und eine hohe Maßgenauigkeit“, so Fasel. Ergebnis der guten Materialeigenschaften seien eine hohe Betriebssicherheit und geringe Wartungskosten. Dazu tragen unter anderem längere Reinigungsintervalle bei. Auftriebssicherungen erübrigen sich laut Fasel, und undichte Rohrverbindungen und Muffenversätze gebe es nicht. Auch Durchbiegungen seien aufgrund der extrem hohen Stabilität der in rund 3 m Tiefe verlegten Rohre nicht zu befürchten.

 Die hohe Maßgenauigkeit des Schachtes sorgt dafür, dass der Anschluss an das Fabekun-Rohr DN 300 sowie an das PP-Rohr DN 200 - 250 für das Regenwasser problemlos möglich ist. / Fotos: Gebr. Fasel Betonwerke GmbH

Die hohe Maßgenauigkeit des Schachtes sorgt dafür, dass der Anschluss an das Fabekun-Rohr DN 300 sowie an das PP-Rohr DN 200 - 250 für das Regenwasser problemlos möglich ist. / Fotos: Gebr. Fasel Betonwerke GmbH

Alles im Plan

Die Arbeiten laufen nach Aussage von Ulli Flick nach Plan. Bis Ende 2017 sollen die Verlegung der neuen Kanäle im Trennsystem einschließlich der 60 Hausanschlussleitungen sowie die Wiederherstellung der hauptsächlich gepflasterten Straßenoberflächen abgeschlossen sein. Nicht zuletzt aufgrund der hohen Lebensdauer der Fabekun-Kanalrohre von 100 Jahren und mehr wird sich danach sobald niemand mehr den Kopf über eine erneute Sanierung der Kanalisation in den beiden Straßen in Wirges zerbrechen müssen.

Quelle: B_I umweltbau

 

Schnell und präzise zur Kundenzufriedenheit

MÜNCHEN (ABZ). - Die Reuscher Tiefbau GmbH setzt auf modernste Technologie: Das Tiefbauunternehmen aus Rennerod im Westerwald hat mit der Dual GNSS-Steuerung Leica iCON grade IGD4SP die erste vom Band gelaufene Planierraupe der Generation 6 von Liebherr veredelt. Die 2-Antennen-Lösung von Leica Geosystems treibt die Planierraupe PR 736 mit dem 6-Wegeschild zu Höchstleistungen an. Ganz im Einklang mit dem Selbstverständnis der Firma Reuscher. Die Reuscher Tiefbau GmbH ist ein mittelständischer, regional verwurzelter Baubetrieb mit rund 90 Mitarbeitern. Das im Westerwald und im Rhein-Main-Gebiet aktive Tiefbauunternehmen existiert seit mehr als 50 Jahren und setzt auf stetiges Wachstum. Um dieses Ziel zu erreichen, haben die beiden Geschäftsführer Hans-Joachim und Edgar Reuscher klare Vorgaben: "Wir investieren stetig in unseren Maschinenpark und natürlich auch in die Ausbildung unserer Mitarbeiter. Nur mit modernster Ausrüstung und guten Leuten bringen wir beste Leistungen und steigern somit die Kundenzufriedenheit", so Hans-Joachim Reuscher. Seit einem halben Jahr hat der Spezialist für Kanal-, Wasserleitungs- und Straßenbau die Dual-GNSS-Lösung Leica iCON grade IGD4SP im Einsatz.

Leica Geosystems hat die Leica iCON grade iGD4SP-Lösung entwickelt, um Planierraupen mit 6-Wegeschild mit maximaler Geschwindigkeit, Präzision und Flexibilität auszustatten.

Foto: Leica Geosystems

Die 2-Antennen-Lösung bringt der modernsten Planierraupe von Liebherr mit 6-Wege-Schild die Präzision, die das Traditionsunternehmen erwartet. Schon nach sechs Monaten im Einsatz ist für den bei der Reuscher Tiefbau GmbH verantwortlichen Baugeräteführer Jonas Schmid klar, dass sich die Investition auszahlt:" Es gab bislang keine Standzeiten, die die Arbeit verzögert hätten, keine Telefonate mit Monteuren, keine Ausfallzeiten." Falls doch einmal Unterstützung benötigt werden sollte, hat Leica Geosystems die Steuerung mit dem Leica iCON Telematics Fernwartungstool ausgestattet. Es findet rasch die Ursache, ohne dass erst ein Monteur auf die Baustelle geschickt werden muss und die Software ermöglicht es, Projektdaten einfach vom Büro aus auf die Baustelle zu übertragen. Ein weiterer Kostenvorteil.

Für den Baugeräteführer stellt die präzise Steuerungstechnologie von Leica Geosystems ihre Fähigkeiten besonders im Einsatz im schwierigen Gelände unter Beweis. "Gerade an steilen Böschungen zeigt sich, wie leistungsstark eine Maschinensteuerung ist. Mit der Leica iCON grade IGD4SP liegt das Schild der Raupe extrem stabil auf, das Schild läuft ruhiger, schaukelt nicht auf – auch bei hohen Geschwindigkeiten. Zudem erkennt die Steuerung immer, ob wir vorwärts oder rückwärts fahren, was bei der Vorgängerlösung eines anderen Herstellers noch manuelle Korrekturen erforderte", so Schmid.

Leica Geosystems hat die Leica iCON grade iGD4SP-Lösung entwickelt, um Planierraupen mit 6-Wegeschild mit maximaler Geschwindigkeit, Präzision und Flexibilität auszustatten. Planierhöhe und -neigung können auch bei hoher Leistung der Maschine beibehalten werden. Die exakte Berechnung der Schildneigung und des -winkels ermöglicht es, das Material präzise Spur für Spur zu bewegen. Projekte werden schneller mit weniger Nacharbeit abgewickelt.

Quelle: www.allgemeinebauzeitung.de

Reuscher Tiefbau GmbH spendet an die Unnauer Patenschaft

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Rennerod. Eine bereits vor Jahren eingeführte Tradition hat die Firma Reuscher Tiefbau GmbH in Rennerod fortgesetzt. Zum Jahresende entschied sich die Geschäftsführung des  mittelständischen Unternehmens, dieses Mal an die Unnauer Patenschaft zu spenden – 2000 Euro für eine Institution, deren Ziel es ist, die Überlebenschancen von Kindern zu verbessern. Das Bild zeigt von links: Gerd Marose, Manfred Franz, Melanie Reuscher-Pinkel, Edgar Reuscher und Hans-Joachim Reuscher.